Ausbildung stärken, Gesundheitsversorgung verbessern: Fortschritte am Huruma Institute

Ausbildung stärken, Gesundheitsversorgung verbessern: Fortschritte am Huruma Institute

Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit bei EliOra Tanzania e. V. ist die langfristige Unterstützung von Bildungs- und Gesundheitsprojekten in Nordtansania. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort begleiten wir aktuell den Ausbau des Huruma Institute of Health and Allied Sciences – einer Ausbildungsstätte für Gesundheitsberufe in der Kilimanjaro-Region.

Das Institut wurde 2022 gegründet und befindet sich im Distrikt Rombo, etwa 53 km westlich von Moshi am Fuße des Kilimanjaro. Träger des Colleges ist die Ordensgemeinschaft Our Lady of Kilimanjaro Sisters. Ziel der Einrichtung ist es, dringend benötigte Fachkräfte im Gesundheitswesen auszubilden – darunter Pflegekräfte, klinische Assistent:innen, Radiologietechniker:innen und Sozialarbeiter:innen.

Warum dieses Projekt wichtig ist

In vielen Regionen Tansanias fehlt es weiterhin an gut ausgebildetem medizinischem Personal. Ausbildungsstätten wie das Huruma Institute spielen daher eine entscheidende Rolle: Sie qualifizieren Fachkräfte, die später in Krankenhäusern, Gesundheitsstationen und sozialen Einrichtungen arbeiten – sowohl in Tansania als auch darüber hinaus.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an medizinische Ausbildungsprogramme stetig. Nationale Behörden und Prüfungsinstitutionen sorgen dafür, dass Ausbildungsstandards eingehalten werden und Absolvent:innen gut auf ihre berufliche Praxis vorbereitet sind.

Um diese Standards langfristig erfüllen und neue Programme anbieten zu können, benötigt das Institut zusätzliche Infrastruktur.

Ausbau der Ausbildungsstätte

Das Huruma Institute plant den Bau eines mehrstöckigen Multifunktionsgebäudes, das künftig mehrere wichtige Funktionen erfüllen soll:

  • größere Unterrichts- und Prüfungsräume
  • Räume für Meetings und Verwaltungsarbeit
  • Infrastruktur für zusätzliche Studienprogramme
  • bessere Lernbedingungen für Studierende

Mit dem neuen Gebäude soll die Ausbildung erweitert und perspektivisch auch Studiengänge auf höherem Niveau ermöglicht werden. Gleichzeitig kann das Institut mehr Studierende aufnehmen – ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken.

Aktueller Stand des Bauprojekts

Der Bau des Gebäudes ist bereits begonnen. Keller und Erdgeschoss wurden fertiggestellt und werden teilweise bereits genutzt. Insgesamt ist das Projekt derzeit zu etwa 35 % umgesetzt.

PROJECT YA UJENZI HIHAS

Im Erdgeschoss befinden sich aktuell:

  • mehrere Klassenräume
  • Sanitäranlagen für Studierende
  • Installationen für Strom, Wasser und IT

Die Räume werden bereits für Prüfungen genutzt, sind jedoch noch nicht vollständig fertiggestellt. Unter anderem fehlen noch Fenster, Teile der Treppenanlage sowie Arbeiten am Außengelände.

Wie wir unterstützen

Als EliOra Tanzania e. V. unterstützen wir unsere Partner dabei, dieses wichtige Projekt weiter voranzubringen. Unser Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, damit die notwendigen Bauarbeiten Schritt für Schritt abgeschlossen werden können.

Dabei geht es nicht nur um Gebäude – sondern um die langfristige Stärkung von Bildungsstrukturen im Gesundheitsbereich. Jede zusätzliche Ausbildungsmöglichkeit bedeutet langfristig mehr qualifizierte Fachkräfte für Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in der Region.

Wirkung über das Institut hinaus

Wenn das Projekt abgeschlossen ist, wird das Huruma Institute mehr Studierende aufnehmen und zusätzliche Ausbildungsprogramme anbieten können. Der Effekt reicht weit über das College hinaus:

  • mehr ausgebildete Gesundheitsfachkräfte
  • bessere medizinische Versorgung in der Region
  • stärkere lokale Gesundheitsstrukturen

So entsteht eine nachhaltige Wirkung – von der Ausbildung bis hin zur Versorgung von Patientinnen und Patienten in vielen Teilen des Landes.

Gemeinsam mit unseren Partnern

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Leitung des Huruma Institute, lokalen Partnerorganisationen und Unterstützer:innen. Wie bei all unseren Projekten steht dabei die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe im Mittelpunkt.

Wir freuen uns sehr, dieses Projekt begleiten zu dürfen und werden regelmäßig über Fortschritte berichten.

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